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Katholische Hauptschule Marl
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Katholische Hauptschule Marl

Schuldarstellung

Die KHS ist die letzte Hauptschule in Marl, so dass aus dem gesamten Stadtgebiet sowie aus den umliegenden Städten die Schülerinnen und Schüler diese Schule besuchen.

Corona - Virus Unterrichtsmaterial

Hier weitere Informationen

Wir versorgen unsere Schüler*Innen aktuell auf verschiedenen Wegen mit Unterrichtsmaterial. Eine weitere Möglichkeit gibt es jetzt hier oder oben in der Menüleiste. Ein Hinweis für unsere Eltern gibt es hier.

Stundenplan ab dem 20.05.2020

Informationen von Frau Themann - Schulleiterin

Information an die Eltern – Unterrichtsbeginn

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

endlich ist es bald soweit!!!

Wir freuen uns sehr darauf, euch Schüler*innen alle nacheinander wieder in der KHS Marl begrüßen zu können.

Der neue Stundenplan gilt ab dem 20.05.2020. Bis dahin werden nur die Jahrgänge 9 und 10 beschult. Wenn die 10er ihre letzte Arbeit am 19.05.2020 geschrieben haben, haben wir Zeit und Raum, die Jahrgänge 5 bis 9 in kleinen Gruppen zu unterrichten.

Bitte sehen Sie sich / seht euch den Stundenplan an. Er bleibt so bis zu den Sommerferien.

Zum Stundenplan wird es eine Anleitung geben, aus der für euch Schüler*innen hervorgeht, wie ihr euch verhalten müsst, um die vorgeschriebenen Hygieneregeln einzuhalten.

Ich weiß, dass ihr das schafft und freue mich sehr darauf, bald wieder alle Schüler*innen – leider nur im Außengebäude – sehen zu können.

Bis dahin bleibt gesund und denkt am 20.05. und den weiteren Tagen immer daran, eure Masken mitzunehmen.

-Der Stundenplan und die Anleitung befinden sich in der oberen Menüleiste, sind aber auch über die Links im Text zu erreichen.-

Bis dahin alles Liebe und Gute und herzliche Grüße

Bärbel Themann

Wiederaufnahme des Unterrichts - Corona-Krise

Informationen von Frau Themann - Schulleiterin

Information an die Eltern

Ab Montag, 11.05.2020 begrüßen wir zu unseren 10er-Klassen die 9er-Klassen und die LZP.

Die Stundenpläne der 9. und 10. Jahrgangsstufe werden den Schülern*innen, Eltern und Erziehungsberechtigten durch die Klassenlehrer zur Verfügung gestellt. Die Stundenpläne werden nicht auf der Homepage gepostet. Die Stundenpläne sind so ausgearbeitet, dass sie als Vorbereitung auf die Abschlüsse ausgelegt sind.

Aufgrund der Abschlussarbeiten der 10er-Klassen am 12.05.2020 [Deutsch] und 14.05.2020 [Englisch] findet für die 9er-Jahrgangsstufe am kommenden Dienstag und Donnerstag kein Unterricht statt.

Ab dem 18.05.2020 wird es verbindliche Stundenpläne für alle Jahrgänge bis zu den Sommerferien geben. Diese werden schnellsmöglich bekanntgegeben.

Die 9er-Jahrgangschüler*innen werden am Montag über alle Hygienemaßnahmen informiert. Der Unterricht findet ausschließlich im Nebengebäude der katholischen Hauptschule statt.

Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes auf dem Schulhof und im Unterricht wird sehr empfohlen, um sich selbst und andere zu schützen.

Aus Hygienegründen wird empfohlen, dass die Schüler*innen selbst Handtücher oder Küchenrollen mitbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Themann

Wiederaufnahme des Unterrichts - Corona-Krise

Informationen von Herrn Richter - NRW

Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

am gestrigen Dienstag hatte ich Ihnen eine schnellstmögliche Information über weitere Schritte zur Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebes zugesagt. Diese Zusage möchte ich mit dieser SchulMail Nr. 20 einlösen.

Außerdem erhalten Sie mit dieser SchulMail Informationen über die Auswirkungen des am 30. April 2020 im Landtag von Nordrhein-Westfalen beschlossenen Bildungssicherungsgesetzes auf die Bildungsgänge der jeweiligen Schulformen. Schließlich ergänzen wir diese Informationen mit Hinweisen zu Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen, die mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der öffentlichen Schulträgerseite sowie mit der Unfallkasse NRW unter Mitwirkung wissenschaftlicher Expertise ganz aktuell abgestimmt wurden.

Die nächsten Schritte zur Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebes gestalten sich in Nordrhein-Westfalen wie folgt:

 

  1. Präsenzunterricht in den Grundschulen

Ab morgen, 7. Mai 2020, wird in dieser Woche in den Grundschulen der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wiederaufgenommen. Am 7. und 8. Mai 2020 findet also Unterricht nur für die Viertklässler statt. Darüber hatte ich Sie bereits mit der SchulMail Nr. 17 vom 30. April 2020 informiert.

Ab Montag, 11. Mai 2020, werden tageweise rollierend alle Jahrgänge der Grundschule wieder unterrichtet. Um allen Schülerinnen und Schülern auch in dieser außergewöhnlichen Zeit einen gleichen Zugang zur Schule zu ermöglichen, bedeutet dies: Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet; am Folgetag der nächste Jahrgang. Unter Berücksichtigung der Feiertage werden die Schulleitungen sicherstellen, dass alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden. Dieses auf einzelne Tage ausgerichtete Rotationsmodell kann in Absprache mit der Schulaufsicht auch auf zwei aufeinanderfolgende Tage abgeändert werden. Dabei ist ebenfalls sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien und unter Berücksichtigung der Feiertage möglichst im gleichen Umfang am Präsenzunterricht teilnehmen können. Für Schulen mit jahrgangsübergreifendem Unterricht gilt die Regelung entsprechend für die einzelnen Lerngruppen.

Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. Hierbei ist zu beachten, dass die festgelegten beweglichen Ferientage weiterhin Bestand haben.

 

  1. Präsenzunterricht an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen

Ebenso wie mit den Grundschulverbänden wurden in der vergangenen Woche auch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Lehrer- und Elternverbänden sowie Schulleitungsvereinigungen und Gewerkschaften für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen geführt. Dabei ging es um gemeinsame Grundsätze, Prioritäten und die Machbarkeit von Szenarien für die schrittweise Ausweitung eines Präsenzunterrichts an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen.

Grundlage dieser Gespräche war unter anderem das von der Kultusministerkonferenz am 29. April beschlossene „Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in Schulen“, wonach in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bis zu den Sommerferien möglichst jede Schülerin und jeder Schüler tageweise die Schule besuchen können soll. Präsenzunterricht und das Lernen zu Hause bzw. das Lernen auf Distanz sollen dabei abwechseln und eng aufeinander abgestimmt werden.

  • Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule) neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule. Entsprechendes gilt für die Studierenden der Abendrealschulen.

 

  • Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule. Sollten zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen bzw. Jahrgangsstufen möglich. In den Weiterbildungskollegs kommen die Studierenden des fünften Semesters hinzu, die im Herbst ihre Abiturprüfungen ablegen, ggfs. auch die des vierten Semesters.

 

  • Ab dem 26. Mai 2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten im annähernd gleichen Umfang bis zum Ende des Schuljahres dazu.

Die an den Schulen einzuhaltenden Abstandsgebote und Hygienevorschriften werden in der Regel zur Teilung von Klassen, Kursen und Lerngruppen führen. Dass dafür an den Schulen unterschiedlich viele Lehrkräfte für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, ist uns allen bewusst. Ähnliches gilt für die Raumsituation.

Auch unter Berücksichtigung der oben genannten Verbändegespräche gelten für eine Ausweitung des Unterrichts an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen bis zu den Sommerferien folgende Vorgaben:

  • Vorrang hat die Durchführung von Abiturprüfungen sowie der schriftlichen Prüfungsarbeiten, die anstelle der landeseinheitlich gestellten Aufgaben in Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss geschrieben werden.

 

  • Für Schülerinnen und Schüler im ersten Jahr der Qualifikationsphase, die im kommenden Schuljahr das Abitur anstreben, soll sichergestellt werden, dass – soweit erforderlich – eine Klausur in diesem Schulhalbjahr geschrieben wird, um so zu einer angemessenen Leistungsbeurteilung kommen zu können.

 

  • Darüber hinaus sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und aller Schulformen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht erhalten, auch wenn dies nur an einzelnen Tagen möglich sein sollte.

 

  • Alle Jahrgangsstufen sind dabei schulintern in vergleichbarem Umfang mit einer Mischung aus Präsenz- und Distanzlernen zu unterrichten, beispielsweise durch ein tageweises Rollieren.

 

  • Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. Hierbei ist zu beachten, dass die festgelegten beweglichen Ferientage weiterhin Bestand haben. Gleichwohl finden am Freitag, 22. Mai 2020 die Abiturprüfungen im Fach Mathematik statt.

 

  • Auf eine Vorgabe, welche Fächer vorrangig in Präsenzform zu unterrichtet sind, wird angesichts der unterschiedlichen Situation in den Schulen und mit Blick auf die Gesamtheit der für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehenden Lehrkräfte verzichtet. Dies gilt nicht für die Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungsarbeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch für Schülerinnen und Schüler, die den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den mittleren Schulabschluss erwerben wollen.

 

  • Die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 ist aufrechtzuerhalten.

 

  • Aus Gründen des Infektionsschutzes sollen in der Sekundarstufe I feste und permanente Lerngruppen gebildet werden (z.B. unter derzeitigem Verzicht auf äußere Fachleistungsdifferenzierung und Wahlpflichtkurse mit Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen).

 

  • Der Präsenzunterricht wird auch an Ganztagsschulen in der Sekundarstufe I auf den Vormittag beschränkt. Ein Ganztag findet bis zu den Sommerferien aus Gründen des Infektionsschutzes (u.a. Mensa-Betrieb, Durchmischung von Schülergruppen) in der Sekundarstufe I nicht statt.

 

  • Zur Einhaltung der Hygienevorschriften können nicht mehrere Lerngruppen nacheinander in dem selben Raum unterrichtet werden. Daher findet kein Schichtbetrieb statt.

 

  • Eine Ausdehnung der Unterrichtszeit auf den unterrichtsfreien Samstag erfolgt nicht.

 

  • Angesichts der für dieses Schuljahr geänderten schulrechtlichen Grundlagen soll auf Klassenarbeiten weitgehend verzichtet und stattdessen anderen Wegen der Leistungsbeurteilung der Vorrang gegeben werden. Einzige Ausnahme bilden hier die schriftlichen Prüfungsarbeiten, die an die Stelle der landeseinheitlich gestellten Aufgaben im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss geschrieben werden. Hinweise zur Erstellung dieser Prüfungsarbeiten finden Sie im Anhang dieser SchulMail.

 

  • Der Präsenzunterricht soll in den kommenden Wochen auch dazu dienen, den wichtigen Beziehungskontakt zwischen Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften zu sichern und damit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülergruppen in den Zeiten von Corona einzugehen. Zudem soll er dazu beizutragen, die Möglichkeiten eines Lernens auf Distanz zu verbessern und entsprechende Grundlagen dafür zu optimieren.

 

  • Unterricht an Förderschulen

An den Primarstufen der Förderschulen gilt grundsätzlich dasselbe Prinzip wie an den Grundschulen (Schulstart mit dem 4. Jahrgang am 7. Mai 2020, s. Punkt I.). Eine Ausnahme bilden die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) sowie Körperliche und motorische Entwicklung (KME). Über die Rahmenbedingungen und möglicherweise besonderen Auflagen für eine Wiederaufnahme des Unterrichts an diesen Förderschulen sind inzwischen Gespräche mit Interessenvertretungen von Eltern, Lehrkräften sowie Schulträgern geführt worden. Hier stehen kurzfristig noch Klärungen an, so dass der Präsenz-Unterrichtsbetrieb an diese Schulen in der kommenden Woche (11. – 15 Mai. 2020) noch ruht.

Ab Montag, 11. Mai 2020, gilt für die übrigen Jahrgänge an Förderschulen mit anderen Förderschwerpunkten als KME und GE grundsätzlich dasselbe Vorgehen wie an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen. Das bedeutet: Bildung konstanter Lerngruppen in allen Jahrgangsstufen mit dem Ziel, diese bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang in Präsenzform in einem rollierenden System zu unterrichten. Der Unterricht für zielgleich lernende Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, die jetzt vor Prüfungen stehen, findet weiterhin statt.

 

  1. Corona-Betreuungsverordnung

Eine Grundlage der Wiederaufnahme des Schulbetriebs für weitere Schülergruppen ist die Corona-Betreuungsverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Die Neufassung tritt mit Wirkung vom 7. Mai 2020 in Kraft. Sie bestimmt unter anderem, dass in allen Schulen beim Unterricht ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Schülerinnen und Schülern und auch zu den Lehrkräften zu wahren ist. Die neue Betreuungsverordnung finden Sie unter:

https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200505_coronabetrvo_ab_07.05.2020.pdf

 

  1. Hygienestandards

 

Auf der Grundlage der Informationen aus der 15. SchulMail sind gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden „Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen in Zusammenhang mit Covid-19“ erarbeitet und mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der Unfallkasse NRW abgestimmt worden. Sie finden das Dokument im Anhang.

 

 

  1. Schulrechtliche Änderungen 

Der Landtag hat in der vergangenen Woche dem „Bildungssicherungsgesetz“ sowie den auf seiner Basis vorgenommenen Änderungen für die verschiedenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen zugestimmt. Damit entfallen in diesem Jahr die landeseinheitlich gestellten Aufgaben in Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten, die an deren Stelle treten, können auch zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben werden.

Auch der Verzicht auf Versetzungsbestimmungen beim Übergang in die nächsthöhere Jahrgangsstufe gehört zu den wesentlichen Punkten dieser schulrechtlichen Änderungen. Die Vergabe von Abschlüssen und Berechtigungen bleibt gleichwohl an die Einhaltung der Leistungsanforderungen gebunden. Im Anhang dieser SchulMail erhalten Sie weitere Informationen zu den schulrechtlichen Änderungen, die für die Umsetzung der oben genannten Eckpunkte von grundlegender Bedeutung sind. Zudem möchte ich Sie noch einmal auf die so genannte FAQ-Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen aufmerksam machen; Sie finden diese unter:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Die erweiterten Regelungen für die Berufskollegs werden Ihnen in gesonderter SchulMail zeitnah übermittelt.

 

Abschließend möchte ich Ihnen danken, dass Sie und alle am Schulleben beteiligten Gruppen, in den herausfordernden Zeiten dieser Pandemie eine schrittweise Rückkehr in einen geordneten, verlässlichen Schulalltag ermöglichen und dabei auch mit Ängsten und Sorgen ganz unterschiedlicher Personen und Gruppen umgehen. Danke für Ihr Engagement, Ihre Umsicht und Ihre Geduld.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

Die Anhänge und Gesetzestexte zu dieser Schulmail sind hier zu finden:

Anlage 1 SchulMail Prüfungsarbeiten Klasse 10

Anlage 2 Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19

Anlage 3 SchulMail Schulrechtliche Änderungen

Umgang mit dem Corona - Virus

Informationen von Herrn Richter - NRW

Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Nachgang der Versendung unserer heutigen SchulMail Nr. 17 möchte ich im Interesse einer eindeutigen und unmissverständlichen Kommunikation, auf die auch Sie in den vergangenen Wochen großen Wert gelegt haben, folgende Klarstellung treffen:

Sämtliche in der heutigen SchulMail Nr. 17 beschriebenen weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, stehen unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020. Bund und Länder müssen im Rahmen der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte nächster Woche zuerst die Grundlagen für weitere Schritte schaffen, um ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen sicherzustellen. Die heutige Schulmail beschreibt einen für Nordrhein-Westfalen denkbaren Plan, sofern ein solcher Öffnungsbeschluss von Bund und Ländern am 6. Mai 2020 getroffen wird.

Der Text der nachfolgenden SchulMail Nr. 17 wurde daraufhin an den entsprechenden Stellen präzisiert:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Länder haben gemeinsam in der Ministerpräsidentenkonferenz am 15. April 2020 entschieden, dass ab dem 4. Mai 2020 vorzugsweise die 4. Grundschulklassen sowie Abschlussklassen des kommenden Jahres in den Unterricht zurückkehren können. Für die Zeit darüber hinaus hat die Kultusministerkonferenz entsprechende Empfehlungen erarbeitet.

Wir haben auf dieser Grundlage entschieden, in Nordrhein-Westfalen nicht von der Möglichkeit des Unterrichtsstarts bereits direkt am 4. Mai 2020 Gebrauch zu machen, sondern die Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen für Donnerstag, den 7. Mai 2020 vorzusehen. An den ersten beiden Tagen, also am 7. und 8. Mai 2020, soll zunächst nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden.

Vorab möchte ich Ihnen aber bei dieser Gelegenheit auch im Namen von Frau Ministerin Gebauer ausdrücklich danken. Nach der Einstellung des Unterrichts an allen Schulen am 16. März 2020 haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen mit hoher Einsatzbereitschaft entscheidend dazu beigetragen, dass auch während der Corona-Pandemie Beschäftigte kritischer Infrastrukturen, vor allem im Gesundheitswesen, weiterhin im Einsatz sein konnten. Wir haben Ihnen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ganztags- und Betreuungsangebote diese Notbetreuung auch in den Osterferien und auch an Wochenenden zugemutet, und Sie haben diese Aufgabe engagiert angenommen. Uns ist sehr bewusst, dass insbesondere die Schulen der Primarstufe, diese Notbetreuung zum Teil in sehr kleinen Gruppen organisieren mussten und weiterhin müssen.

Wie sie wissen, ist die Notbetreuung in der vergangenen Woche auch auf weitere berufliche Tätigkeitsbereiche (Alleinerziehende – berufstätig oder in Prüfungen) ausgeweitet worden. Grundlage bildet die Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die mit Wirkung vom 27. April 2020 angepasst wurde. Darüber hatte ich Sie bereits mit der 16. SchulMail vom 24. April 2020 informiert.

  1. Unterstützung durch Lernen auf Distanz

In den vergangenen Wochen haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen entscheidend dazu beigetragen, dass Ihre Schülerinnen und Schüler sich Zuhause nicht nur sinnvoll beschäftigen, sondern den Bezug zur Schule und zum Lernen halten und auch Lernfortschritte erzielen konnten. Wir wissen, dass die Voraussetzungen von Schule zu Schule, aber auch innerhalb einer Schule und vor allem zwischen den Familien unterschiedlich sind. Mein Dank gilt daher auch hier Ihrem beispielhaften Engagement. Sie haben auf oftmals sehr kreative Weise dazu beigetragen, dass Kinder die Freude am Lernen behalten und mit Ihnen in dem pädagogisch so wichtigen persönlichen Kontakt bleiben konnten.

In den vergangenen Tagen hat vor allem die Wiederaufnahme des Schulbetriebs an den weiterführenden Schulen im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gestanden. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler, die in Kürze ihre Abiturprüfungen absolvieren oder in diesem Schuljahr noch andere wichtige Schulabschlüsse anstreben. Nunmehr steht eine gestufte Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an den Schulen der Primarstufe bevor.

  1. Begrenzter Unterrichtsbeginn ab 7. Mai 2020

Die Tatsache, dass wir eine Wiederaufnahme des Unterrichts für den 7. Mai 2020 vorsehen, hat verschiedene Gründe. Zunächst wollen wir Ihnen und Ihren Kollegien, aber auch den Schulträgern mehr Zeit geben, notwendige Vorbereitungen zu treffen: Seien es die Reinigung und Einhaltung von Hygienevorgaben an den Schulen, die Vorkehrungen zur Abstandshaltung, die Bereitstellung von notwendigem Material oder der Schülertransport. Zudem gibt es durch die zusätzliche Zeit Gelegenheit, sich pädagogisch und didaktisch auf die neuen Erfordernisse des Präsenzunterrichts für die kommenden Wochen einzurichten.

Ein weiterer Grund bestand darin, dass wir die inzwischen geführten Gespräche mit Lehrer- und Elternverbänden sowie Schulleitungsvertretungen abwarten wollten, um ein möglichst von allen getragenes Vorgehen für die Zeit bis zu den Sommerferien abzustimmen und sich auf Grundprinzipien und Prioritäten zu verständigen, die Basis für schulische Konzepte sein sollen.

  • Notbetreuung, OGS und weitere Betreuungsangebote

Parallel zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Unterrichtsbetriebes wird die Notbetreuung –angepasst an die Vorgaben des Infektionsschutzes, die auch für den Unterricht in den Klassen gelten (vgl. 15. SchulMail) – fortgeführt. Dazu wird die auf dem Bildungsportal befindliche FAQ-Liste entsprechend angepasst. Maßgeblich für die Durchführung der Notbetreuung sind die Abstandsvorgaben (1,50 m), die eingehalten und beaufsichtigt werden müssen, sowie eine Vermeidung der Durchmischung der Gruppen.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass ganztägige Betreuungs- und Bildungsangebote ein wichtiger Bestandteil bei der Schulöffnung sein werden und für die Kinder, die einen Betreuungsvertrag haben, an den Präsenztagen auch gewährleistet wird. Die Wiederaufnahme von OGS- und anderen Betreuungsformen ist mit weitergehenden Fragestellungen (z.B. Mittagsverpflegung) verbunden, die mit den Kommunen und den Trägern zu klären sind. Auch wenn im Grundsatz mit den Partnern Einigkeit darüber besteht, das Ganztagsangebot an den Grundschulen mit zu öffnen, wird es vor Ort zunächst möglicherweise individuelle Vereinbarungen über die Wiederaufnahme der Betreuung im gewohnten Umfang geben müssen.

  1. Eckpunkte für schulische Konzepte

Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Klassen in Abhängigkeit von Raum- und Klassenstärke zumeist halbiert werden müssen. Zudem werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen Ihrer Schulen wegen der unvermeidlichen Beschäftigungsverbote für einen Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Diese beiden Faktoren machen deutlich, dass eine Rückkehr zu einem „normalen“ Unterricht in diesem Schuljahr nahezu auszuschließen ist.

Dennoch muss es unser Ziel sein – und damit waren wir uns mit allen Vertreterinnen und Vertretern der schulischen Verbände einig, in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien allen Kindern aller Jahrgänge – auch denen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung – eine Rückkehr in einen regelmäßigen Präsenzunterricht und eine Wiederaufnahme von Ganztags- und Betreuungsanteilen zu ermöglichen. Dies hat zur Folge, dass Unterricht mindestens an einem Tag in der Woche möglich sein muss.

Ich bin mir bewusst, dass Sie in Ihren Schulen längst an Konzepten arbeiten und sich frühere Informationen und Orientierung gewünscht hätten. Aber auch wir wissen erst seit dieser Woche, dass sich aus dem für den 30. April 2020, also für heute, angesetzten Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder keine neuen und weitergehenden  Beschlüsse zu den Schulen ergeben sollen, sondern diese erst in Kenntnis belastbarer Zahlen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens volle zwei Wochen nach den ersten Öffnungen auf der Konferenz der Regierungscheffinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020 gefasst werden sollen. Auf diese Information hin haben wir die Verbändegespräche so schnell wie möglich geführt.

Wir alle sind uns bewusst, dass die Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten der Schulen zum Teil unterschiedlich sind und dass alle Schulen – gerade in dieser schwierigen Zeit – das Beste für Ihre Schülerinnen und Schüler erreichen wollen. Allerdings müssen Bildungschancen möglichst gleich verteilt sein. Bei aller Flexibilität und bei allem kreativen Engagement vor Ort brauchen wir in dieser außergewöhnlichen Situation für die kommenden Wochen eine landesweit stabile und klare gemeinsame Basis.  Daher sind die folgenden Eckpunkte für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes unbedingt zu berücksichtigen:

  • Bis zu den Sommerferien erhalten die Schülerinnen und Schüler aller vier Jahrgangsstufen den gleichen Zugang zu Schule und Unterricht. Gleichzeitig muss die Notbetreuung weiter angeboten werden.
  • Wenn Lerngruppen in der Regel zumindest halbiert werden müssen und nicht alle Lehrkräfte für Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, dann wird ein solcher Unterricht nur jeweils an einem einzelnen Tag möglich sein. Im Laufe einer Woche ergibt sich daraus ein „rollierendes“ System mit tageweisem Unterricht für nur einzelne Jahrgangsstufen. Dies bedeutet eine Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz.
  • Ein „Schichtbetrieb“, bei dem an einem Tag unterschiedliche Schülergruppen verschiedener Jahrgänge zu unterschiedlichen Tageszeiten in die Schule kommen, ist ausgeschlossen.
  • Jede Schule passt diese Mindestvorgaben auf ihre individuelle Situation an. Alle Planungen sollen auf Sicherheit ausgelegt sein, so dass bei immer möglichen Personalengpässen – ganz unabhängig von Corona – keine sofortigen Anpassungen erfolgen müssen.
  • Ein so rollierendes System – zumal bei Feiertagen und Ferien an Pfingsten – führt dazu, dass die einzelnen Jahrgangsstufen nicht immer am selben Wochentag in der Schule sein werden. Um Eltern dennoch eine Planungssicherheit für die letzten sieben Schulwochen zu geben, ist ein Unterrichtsplan für alle Jahrgänge für die Zeit bis zu den Sommerferien zu erstellen.
  • Der Umfang des Unterrichts an Präsenztagen hängt wesentlich von den Möglichkeiten der einzelnen Schule ab. Der Präsenztag soll gleichwohl für die Kinder als ganztägiges Angebot – also auch unter Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ganztag konzipiert werden.
  • Bei der Pausen- und Wegegestaltung ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht alle am Präsenztag anwesenden Schülerinnen und Schüler zum gleichen Zeitpunkt in die Pause gehen, um hier mögliche Kontakte zu reduzieren.

Soweit die bisherigen Beschlüsse der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin sowie der entsprechende Beschluss der Kultusministerkonferenz erwartungsgemäß über den 6. Mai 2020 hinaus Bestand haben, bedeutet das:

  • Beginn der Schulöffnungen am 7. Mai 2020 zunächst mit den Viertklässlern,
  • an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich,
  • nach einem festen Plan bis zu den Sommerferien
  • bei Fortsetzung der Notbetreuung.

 

  1. Schulrechtliche Änderungen

Vielfach haben uns in den vergangenen Tagen Fragen vor allem zu Versetzungsregelungen und Zeugnissen erreicht. Angesichts des Ausfalls von Unterricht seit dem 16. März 2020 ist das sehr verständlich. Dem Landtag liegen ein Gesetzentwurf sowie dazugehörige Änderungen an den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen aller Schulformen vor, die darauf eine Antwort geben sollen. Sollte der Landtag heute dem Gesetzentwurf zustimmen, werden alle Schulen am Anfang der kommenden Woche mit einer weiteren ausführlichen SchulMail über die Einzelheiten aller schulrechtlichen Änderungen informiert. Zusätzlich werden die Informationen in der so genannten FAQ-Liste im Bildungsportal aktualisiert.

  1. Zurück in den schulischen Alltag

Um Sie beim Einstieg in den Unterricht zu unterstützen, der derzeit nicht den üblichen Anforderungen entsprechen kann, sondern mit Blick auf die Rückkehr der Kinder in die Schulen vielfach auch altersgerecht auf das Thema Corona eingehen muss, hat QUA-LiS auf unsere Bitte hin Materialien zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link abrufen können:

https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/online-und-distanzlernen/praesenzunterricht-nach-corona

Schon in der SchulMail Nr. 14 vom 16. April 2020 hatte ich Sie über das umfangreiche Unterstützungsangebot durch die Schulpsychologie hingewiesen, das Ihnen zur Verfügung steht. Heute möchte ich Sie noch einmal besonders auf die Ideen zur Gestaltung des ersten Unterrichtstages aus schulpsychologischer Sicht aufmerksam machen. Unter  http://schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/lehrkraefte/ideen-1.-unterrichtstag/1.-unterrichtstag.html finden Sie praxisnahe Empfehlungen, Hinweise und Materialien, die Ihnen und den Kindern den Einstieg erleichtern sollen. Hilfen zur Orientierung im sozialen Umfeld, Rituale, die den Schülerinnen und Schülern in einer – im Vergleich zu dem bekannten schulischen Alltag – veränderten Lernumgebung Sicherheit geben können.

  • Bewegungsangebote

Bewegungsintensive Pausen sollten Teil eines Schultages sein, doch die Infektionsschutzmaßnahmen schränken die Möglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Pause stark ein. Trotzdem sind bewegte Pausen auf dem Schulhof oder im Klassenraum möglich. Viele Ideen, Anregungen und Spielbeschreibungen dazu werden ab dem 5. Mai 2020 auf www.schulsport-NRW.de  abrufbar sein.

  • Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19/Umgang mit Corona-Verdachtsfällen   

Mit einer weiteren SchulMail werden wir Ihnen über die Hinweise in der SchulMail Nr. 15 hinaus sowohl gemeinsame Hinweise der Kommunalen Spitzenverbände und des MSB zum Infektionsschutz, das mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Unfallkasse abgestimmt ist, wie auch Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Corona-Verdachtsfällen übersenden.

Ich möchte nicht schließen, ohne mich noch einmal für Ihr Engagement und Ihre Geduld zu bedanken. Dabei hoffe ich, mit diesen Informationen zu mehr Planungssicherheit beigetragen zu haben. Und ganz zum Schluss noch eine Bitte, die von den Elternverbänden an mich herangetragen wurde: Denken Sie, wenn Sie es nicht längst getan haben, auch an eine Weiterleitung dieser Informationen an die Elternvertretungen Ihrer Schulen.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

Aktuelle Informationen für die 10er Klassen

Informationen von Frau Themann

Marl, den 20.04.2020

Liebe Schüler*innen, liebe Lehrer*innen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

hiermit möchte ich euch und Ihnen nach den ersten Unterrichtstagen mir den beiden 10ten Klasse folgende wichtige Erklärung nachliefern:

Ihr Schüler*innen habt im Moment nicht nur Unterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch, sondern auch in NW und im Typ A auch im Bereich Arbeitslehre Wirtschaft. Das hat den Grund, dass ihr, obwohl ihr in diesen Fächern keine Abschlussarbeit schreiben werdet, die Inhalte in NW und AW dringend braucht, um erfolgreich euren weiteren Bildungsweg nach den Sommerferien schaffen zu können.

Der NW und AW-Bereich gehört im Typ A zu euren Hauptfächern. Wir quälen euch mit diesen Unterrichten also nicht, sondern helfen euch damit.

Nächster wichtiger Punkt:

Situation im öffentlichen Nahverkehr. Hier habe ich nach Rücksprache mit dem Schulträger die Information erhalten, dass zu den normalen Schulbeginnzeiten die Vestische sämtliche Busse inklusive Einsatzwagen fahren lässt, um eine Überfüllung der Busse bei stark reduzierter Schüleranzahl zu vermeiden. Das bedeutet, dass wir ab Dienstag unseren regulären Unterrichtsbeginn wieder um 08:10 Uhr haben. Unterrichtsende wird dann 12:25 Uhr sein.

Wir hoffen, dass ihr dann den Mindestabstand in den öffentlichen Verkehrsmitteln einhalten könnt. Denkt bitte ab Montag an die Maskenpflicht in den Bussen.

Liebe Grüße und passt / passen Sie weiter auf euch / sich auf.

Bärbel Themann – Schulleiterin

Schulbeginn

Informationen von Frau Themann

Marl, den 20.04.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, hoffentlich hatten Sie trotz der außergewöhnlichen Umstände schöne und erholsame Osterferien bei doch zumindest sehr schönem Wetter.

Wir Lehrer*innen wurden bis Sonntagabend über den aktuellen Stand der Dinge informiert (die gesamten letzten Tage wird intensiv auf Bundes-, Länder-, Schulamts- und Schulleiterebene getagt), sodass ich Ihnen nun alles Wissenswerte mitteilen kann.

Wie Sie sicherlich schon aus den Nachrichten mitbekommen haben, findet ab Donnerstag, den 23.04.2020, der Unterricht nur für die beiden Klassen 10a und 10b statt. Für die anderen Schüler*innen bleibt die Katholische Hauptschule auch weiterhin bis auf Weiteres geschlossen. Voraussichtlich wird der Unterricht für die Klassen 9 ab dem 04.05.2020 zumindest minimal wiederaufgenommen werden. Sehr wahrscheinlich könnte es für die anderen Jahrgänge bedeuten, dass eventuell bis zu den Sommerferien gar keine Schule mehr sein wird, sondern das Lernen weiterhin ab heute, Montag, 20.04.2020, zu Hause stattfindet, wie Sie es vor den Osterferien seit drei Wochen erlebt haben. Dazu warten wir aber weitere Informationen vom Ministerium ab und informieren sie rechtzeitig! (Homepage der Schule)

Dies heißt nun, dass – so weit möglich – auch neuer Unterrichtsstoff in den Klassen 5 – 8 irgendwie durchs Distanzlernen gelernt werden soll. Weiterhin besteht natürlich eine gewisse Notwendigkeit, die Kinder auch in dieser Zeit in ihrem Lernen weiterzubringen und sie zumindest so viel wie möglich zu fördern und zu fordern, damit die in dieser Zeit zwangsläufig entstehenden Lücken und Rückstände so gering wie möglich gehalten werden.

Die bisherigen Aufgaben vor den Osterferien zielten ja zunächst eher darauf ab, die Kinder möglichst sinnvoll für eine gewisse Zeit zu Hause zu beschäftigen, damit sie das „Lernen nicht verlernen“. Dabei wurden eher einfache Aufgaben gewählt, die bereits bekannten Stoff wiederholten oder die im Unterricht begonnenen Themen abschlossen. Mit dem neuen Arbeitsplan kann sich dies allerdings ändern, wenn neue Lerninhalte behandelt werden. Wie sich das alles langfristig gestalten wird, kann ich Ihnen leider auch noch nicht sagen. Auch wir Lehrer haben noch keine klaren Vorstellungen davon, wie das alles funktionieren soll, zumal die Kinder zu Hause sehr unterschiedliche Arbeitsbedingungen haben. Uns ist auch bewusst, dass viele von Ihnen die Doppelbelastung von Familie und Beruf/Homeoffice tragen müssen und dass die gesamte Situation von Ihnen sehr viel Kraft abverlangt. Daher bemühen wir uns, die Arbeitsaufträge so zu formulieren, dass Ihr Kind die Aufgaben möglichst selbstständig bearbeiten kann. Wenn es Ihre Zeit/Nerven/Kraft erlauben, dürfen Sie Ihrem Kind selbstverständlich bei Fragen und Unklarheiten zur Seite stehen. Falls Sie dies aber nicht leisten können, haben wir dafür natürlich Verständnis. In solchen Fällen kann Ihr Kind die jeweilige Aufgabe vorerst weglassen.

Grundsätzlich gilt Folgendes: Da nicht jedes Kind einen Computer o.Ä. zur Verfügung hat und viele Eltern den PC parallel selbst für das Homeoffice benötigen, werden wir uns bemühen, auf Aufgaben zu verzichten, bei denen ein Handy nicht ausreichen würde. Wir werden versuchen, den Unterrichtsstoff möglichst über Arbeitsblätter, Bücher, Hefte, … zu vermitteln. So soll es höchstens freiwillige Zusatzaufgaben geben, für die ein digitales Endgerät nötig ist. Wir werden uns hauptsächlich auf die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch konzentrieren. Die weiteren Fächer werden wir vereinzelt einbinden, wo es möglich und sinnvoll ist. Da Sport in dieser recht „eingesperrten Zeit“ für die Kinder umso wichtiger ist, empfehlen wir mindestens 30 Minuten „Sport“ pro Tag. Besonders konzentrationsfördernd ist es dabei, dies in zwei bis drei Einheiten zwischen den Aufgaben des Arbeitsplans einzubauen. Ob Ihr Kind dabei Seilspringt, ein Sportvideo im Internet schaut und nachmacht, 10 Hampelmänner macht, einmal um den Block rennt, usw. ist dabei unerheblich. Hauptsache, es bewegt sich, bringt den Kreislauf neu in Schwung und kommt ein bisschen außer Puste!

Wir würden uns wünschen, dass Sie – sofern Ihr Kind seine Aufgaben vollständig eigenständig erledigt hat – sich die erledigten Aufgaben einmal täglich zeigen lassen, ähnlich wie Sie es sonst bei den
Hausaufgaben machen würden. Hier geht es nicht um eine detaillierte Kontrolle und Korrektur, sondern darum, dass Ihr Kind seine Anstrengung gewürdigt, aber auch um die Verbindlichkeit dieser Aufgaben weiß. Machen Sie sich einen groben Überblick, ob Ihr Kind alle Aufgaben des Tages erledigt hat und halten dies für Ihr Kind doch mit einer Unterschrift unter der Arbeit des Tages fest.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen aber nach wie vor über diese Mailadresse zur Verfügung. Sie können mich aber auch in der Schule anrufen. Meine Telefonnummer lautet: 02365 – 5033030. Sollte ich nicht im Haus sein, sprechen Sie mir bitte auf den Anrufbeantworter. Vor allem in folgenden Fällen nehmen Sie doch bitte erst Kontakt mit dem entsprechenden Lehrer*innen auf:

Wenn ihr Kind eine Aufgabe gar nicht bearbeiten konnte, weil es sie nicht verstanden hat oder / und wenn Ihr Kind Schwierigkeiten bei bestimmten Aufgaben hat und zusätzliche Erklärungen (z.B. per Telefon) braucht.

Und abschließend noch Hinweise für die 10er-Schüler*innen: Eure Klassenlehrer*innen werden euch über die neuen und notwendigen Regeln informieren, die ihr ab Donnerstag in der Schule unbedingt einhalten müsst, damit wir auch hier im anlaufenden Schulbetrieb alle Möglichkeiten des Infektionsschutzes nutzen können.

Nehmt Rücksicht auf alle anderen und seid gewiss, die anderen nehmen auch Rücksicht auf dich. Nur so können wir alle dafür sorgen, dass wir gesund bleiben. Und das ist unser oberstes Gebot!

Ich freue mich darauf, wenigstens einen Teil der Schüler*innen und Lehrer*innen wieder in der Schule zu wissen, denn ohne euch und ohne meine Kollegen*innen macht mir Schule keinen Spaß.

Bleiben Sie alle gesund und passen weiterhin auf sich auf!

 

Viele Grüße und vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Bärbel Themann

Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen [13. Mail]

Informationen vom Staatssekretär Herr Richter

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der 12. SchulMail vom 3. April 2020 hatte ich Ihnen zugesagt, am 15. April 2020 über den Zeitpunkt der Wiederaufnahme sowie über die Ausgestaltung des Schulbetriebes in einem ersten Schritt zu informieren.

Diese Zusage möchte ich heute mit einigen ersten grundlegenden Informationen einlösen. Die nachfolgend dargestellte weitere Vorgehensweise zu einer behutsamen und schrittweisen Öffnung der Schulen erfolgt dabei auf der Grundlage eines heute gefassten Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder.

Wesentliche Schlussfolgerungen aus dieser Beschlusslage zieht das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) wie folgt:

Vor der Öffnung bzw. Teilöffnung der Schulen für eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs sieht das MSB eine Vorlaufzeit zur Durchführung der notwendigen organisatorischen Vorbereitungsmaßnahmen vor. Diese Maßnahmen beginnen am Montag, 20. April 2020.

Unmittelbar nach Durchführung dieser organisatorischen Maßnahmen sollen die Schulen am 23. April 2020 für prüfungsvorbereitende Maßnahmen und Unterricht ausschließlich nur für die Schülerinnen und Schüler geöffnet werden, die in diesem Schuljahr noch Prüfungen zu absolvieren haben, weil sie Schulabschlüsse anstreben.

Die bisherige Notbetreuung wird fortgesetzt und in einem angemessenen Umfang auf weitere Bedarfs- und Berufsgruppen ausgeweitet.

Vorgesehen ist darüber hinaus, den Schulbetrieb an den Grundschulen am 4. Mai 2020 vorerst ausschließlich für den Jahrgang 4 wiederaufzunehmen.

Selbstverständlich haben diese und weitere Schritte zum Schutze der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler und aller in Schule Beschäftigten unter Einhaltung klarer Hygienevorgaben und unter Sicherstellung des notwendigen Infektionsschutzes zu erfolgen.

Weitere Erläuterungen zu den oben aufgeführten Punkten sowie weitere Informationen übersende ich am morgigen Donnerstag.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

Ministerin Gebauer

Wir geben den Schülerinnen und Schülern Planungssicherheit für die Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen

Presseinformation–214/03/2020 – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:

Die Landesregierung hält die Verschiebung der anstehenden Prüfungen aufgrund der aktuellen Entwicklungen für geboten und angemessen. Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern jetzt Planungssicherheit, damit sie sich bestmöglich auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Dadurch sorgen wir für faire Bedingungen.“ Und weiter: „Die Prüfungen werden selbstverständlich unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsschutzes stattfinden. Die Gesundheit unserer Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler hat für uns oberste Priorität.“

Die Abiturprüfungen für rund 88.000 angehende Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorfschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs beginnen demnach am Dienstag, 12. Mai 2020. Letzter Prüfungstermin in diesem Haupttermin ist Montag, der 25. Mai. Für Schülerinnen und Schüler, die den Haupttermin nicht wahrnehmen können, wird es im Anschluss einen zentralen Nachschreibetermin geben. Durch einen stark verkürzten Korrekturzeitraum können die Abiturzeugnisse dann, wie vor-gesehen, spätestens bis zum 27. Juni 2020 ausgegeben werden. Der Rahmenzeitplan für die Abiturprüfung 2020 wurde so konzipiert, dass er unter Beachtung von Ferien- und Feiertagsregelungen funktioniert. Allerdings muss auch der Brückentag nach Christi Himmelfahrt für die Prüfungen genutzt werden.

Schulministerin Gebauer: „Mir war es in den vergangenen Tagen immer wichtig, die Ländergemeinschaft zusammenzuhalten. Daher werde ich in den nächsten Tagen noch Abstimmungsgespräche zwischen den Ländern anregen, um ein möglichst gleichgerichtetes Vorgehen bei den Abiturprüfungen in Deutschland zu erreichen. Aufgrund der Festlegungen einzelner Länder, ihre Abiturtermine zu einem noch späteren Zeitpunkt zu schreiben, sind die Möglichkeiten dafür jedoch begrenzt.“ Auch die Terminierung der Abschlussprüfungen an anderen Schulformen und in anderen Jahrgangsstufen wird angepasst: Der Beginn der Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP10) in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie an bestehenden G9-Gymnasien, Weiterbildungskollegs und in den Schulversuchen Primus- und Gemeinschaftsschule werden in diesem Schuljahr um fünf Tage verschoben. Die Prüfungen beginnen demnach ebenfalls am 12. Mai 2020. Die Prüfungsverfahren für 60.000 Schülerinnen und Schüler in anderen Bildungsgängen der Berufskollegs müssen ebenfalls neu terminiert und vor den Sommerferien noch umgesetzt werden. Dies betrifft vor allem Prüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife in verschiedenen Bildungsgängen sowie eine Vielzahl von Prüfungen für Berufsabschlüsse nach Landesrecht, zum Beispiel Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger oder elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten mit der Profilbildung Medizintechnik. Für die Landesregierung ist entscheidend, dass alle schulischen Prüfungen, die in den kommenden Wochen anstehen, selbstverständlich unter strenger Berücksichtigung der Vorgaben des Infektionsschutzes stattfinden. „Für die Prüfungen werden wir daher selbstverständlich besondere Vorkehrungen treffen, um die Gesundheit der Prüflinge und der betreuenden Lehrkräfte zu schützen. Wir werden hierfür Vorgaben zusammen mit dem Gesundheitsministerium, den Schulträgern und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Medizin erarbeiten und diese verbindlich festlegen. Die Empfehlungen dieser Fachleute sind die Richtschnur für unser Handeln“, so Ministerin Gebauer abschließend.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Bildung, Telefon 0211 5867-3505.Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrwDatenschutzhinweis betr. Soziale Medien

Elternbrief der Ministerin

Ministerium für Schule und Bildung NRW, 40190 Düsseldorf - Yvonne Gebauer MdL

Liebe Eltern,

die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur

Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!

Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre

Yvonne Gebauer

Corona -Virus - Erlass vom 24.03.2020

Benachrichtigungen gemäß § 50 Absatz 4 Schulgesetz NRW

Aufgrund des derzeit ruhenden Schulbetriebs werden in diesem Schuljahr keine Benachrichtigungen gemäß § 50 Absatz 4 Schulgesetz NRW wegen Versetzungsgefährdung versandt.

Hieraus folgt wie bei einer unterlassenen Benachrichtigung im Einzelfall, dass bei einer Versetzungsentscheidung nicht abgemahnte Minderleistungen in einem Fach nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen gelten die jeweiligen Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen.

Davon unberührt bleibt die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung nach Wiederaufnahme des Schulbetriebes zu informieren und zu beraten.

Im Auftrag

gez. Dr. Ludger Schrapper

Corona -Virus - Erlass vom 24.03.2020

Schulfahrten, Schulveranstaltungen an außerschulischen Lernorten

Bitte weisen Sie die Schulleitungen an, unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs in diesem Schuljahr keine Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationalen Begegnungen (Schulfahrten) mehr zu genehmigen und bereits genehmigte Schulfahrten abzusagen.

Ebenso sind schulische Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich, zum Beispiel der Besuch von Museen sowie kultureller oder sportlicher Veranstaltungen und weitere Projekte mit außerschulischen Partnern.

Davon auszunehmen sind die verpflichtenden Standardelemente im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Im Auftrag

gez. Dr. Ludger Schrapper

Corona -Virus Berufsberatung

Berufsberatung für unsere Schüler*innen weiterhin gewährleistet
Damit aufgrund der angespannten Lage unsere Schüler*innen trotzdem mit unserer Berufsberatung in Kontakt treten können, gibt es hier die Kontaktmöglichkeiten:

a) E-Mail -> recklinghausen.berufsberatung@arbeitsagentur.de

Hier sollten die SchülerInnen im Betreff bitte IHREN VOLLSTÄNDIGEN NAMEN sowie „KHS – Marl“ angeben. Im Text sollte das Anliegen kurz geschildert und möglichst eine Handynummer zur Kontaktaufnahme meinerseits angegeben werden.

b) Tel. 0800 4 5555 00

Unter dieser bundesweiten Hotline können die SchülerInnen ihr Anliegen direkt meinen KollegInnen aus den Service-Centern schildern. Diese leiten den Inhalt des Telefonates dann an mich weiter.

Corona - Virus VI

Neue Informationen der Bezirksregierung Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich vieler Anfragen teilen wir mit, dass aufgrund der aktuellen Lage (Corona) alle Sprachfeststellungsprüfungen abgesagt werden.

Bitte informieren Sie die von Ihnen angemeldeten Schülerinnen, Schüler sowie Prüferinnen und Prüfer.

Ob und wann Prüfungen nachgeholt werden, wird sich in den nächsten Wochen klären.

Vielen Dank für Ihr Verständnis, bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Themann – Schulleiterin

Corona - Virus V

Wie können die Schüler*innen und die Eltern damit umgehen?

Die anstehenden Schulschliessungen heissen nicht, dass die Schüler*innen sich trotzdem irgendwo [Einkaufzentrum, Schulplätze, usw.] in Massen treffen können.

Es bedeutet, dass die Schüler*innen jetzt erstmal zu Hause bleiben [müssen], so schwer das auch ist.

Hier geht es nicht um zusätzliche Ferien. Diese schulfreie Zeit wurde beschlossen um den Virus einzudämmen.

Wenn Eltern jetzt nicht die Verantwortung übernehmen, die Kinder entsprechend informieren und nötigenflalls einschränken, bringt die ganze Maßnahme nichts.

[Quelle: KE, Stand : 16.03.2020, 20:45Uhr]

 

Einen weiteren Hinweis finden Sie hier.

[Quelle: https://grundschulverband.de/wp-content/uploads/2020/03/200316_Corona_Schulausfall_Anregungen.pdf; Stand: 16.03.2020, 2034 Uhr]

 

 

Corona - Virus IV

Formular Arbeitgeberbestätigung

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, sehr geehrte Eltern,

sollten Sie zu den Berufsgruppen gehören, die eine Bestätigung vom Arbeitgeber für die Betreuung Ihrer Kinder zuhause benötigen und dieses der Schule mitteilen wollen, finden Sie beide Formulare hier.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an die Schule.

„Bleiben Sie gesund“ wünscht Ihnen

Bärbel Themann – Schulleiterin

Corona - Virus III

Umgang mit Aufgaben und neuer Termin des Elternsprechtages

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, sehr geehrte Eltern,

hiermit erhalten Sie die aktuellen Infos zur Situation der KHS Marl für Ihre Kinder

für die Zeit bis zu den Osterferien.

Die Kolleg*innen informieren Ihre Kinder per mail bzw. WhatsApp über die Aufgaben,

die die Kinder zu Hause erledigen müssen. Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass unsere

Schüler*innen die Zeit dafür nutzen und lassen Sie sich die erledigten Aufgaben zeigen.

Verschieben müssen wir selbstverständlich den Elternsprechtag.

Die Blauen Briefe gehen Ihnen dieses Mal per Post zu.

 

Der Elternsprechtag findet voraussichtlich statt am

Dienstag, den 28.04.2020 von 14 – 18 Uhr.

Für die Räume beachten Sie bitte wie gewohnt die

Aushänge an den Eingangstüren und im Gebäude.

 

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen und Freunden eine trotz des Coronavirusses

angenehme und gesunde Zeit und freue mich auf alle Kinder nach den Osterferien.

 

„Bleiben Sie gesund“ wünscht Ihnen

Bärbel Themann – Schulleiterin

 

Corona - Virus II

Weitere Informationen

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben vorsorglich heute alle Schulmaterialien mit nach Hause genommen. So können sie weiterhin an den aktuellen Themen arbeiten.

Die Klassenfahrt der beiden SG-Klassen ist ebenfalls abgesagt.

 

Weitere Informationen:

land.nrw

bezreg-muenster.de

kreis-re.de

s. unten

„Bleiben Sie gesund“ wünscht Ihnen

Bärbel Themann – Schulleiterin

 

Corona - Virus I

Allgemeine Informationen

Liebe Eltern,

leider hat das Corona-Virus nun auch Nordrhein-Westfalen erreicht. Es ist zu befürchten, dass sich in den nächsten Tagen immer mehr Krankheitsfälle zeigen werden.

Dieses hat uns als Schule veranlasst, am Freitag, 06.03.2020 in allen Klassen die Schüler*innen über vorbeugende Hygienemaßnahmen zu unterrichten. Damit die Kinder diese Maßnahmen im Alltag durchgängig berücksichtigen, werden wir an entscheidenden Stellen Plakate aufhängen. Auch ist dafür gesorgt, dass ausreichend Flüssigseife vorhanden sein wird. Sollte Ihr Kind grippeähnliche Symptome aufweisen, kontaktieren Sie bitte zunächst telefonisch Ihren Hausarzt, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Grundsätzlich besteht zwar weiterhin Schulpflicht, sofern eine Schule nicht von den Gesundheitsbehörden geschlossen wurde, jedoch sollten wir derzeit alle achtsam sein und Ansteckungen möglichst vermeiden.

Gerne können Sie mich bei Fragen per mail oder telefonisch kontaktieren.

„Bleiben Sie gesund“ wünscht Ihnen

Bärbel Themann – Schulleiterin

 

Hygienemaßnahmen

Corona - Virus
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Unser Leitgedanke

Fördern - Fordern - Integrieren

Das heißt für uns: Wir freuen uns auf jedes Kind, welches bei uns und mit uns den Weg bis zum Schulabschluss gehen möchte.

An der KHS kann jeder Schulabschluss der Sekundarstufe I erworben werden. Dabei und bei der richtigen Wahl, wie es nach der Schule weitergehen kann, arbeiten wir gemeinsam mit Schülern und Eltern.

Kontakt

Unsere Kontaktdaten
Katholische Hauptschule Marl
Merkelheider Weg 21
45772 Marl

Tel.: 02365 503303 – 0
Fax: 02365 503303 – 99
E-Mail: 145130@schule.nrw.de

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Katholische Hauptschule trifft Zeitzeugin

Geschichtsinteressierte Schüler*innen
Aktionstag gegen Kindersoldaten

Vergangene Woche besuchte Frau Sylvia Eggers vom Förderverein Inselfreunde Marl e.V. die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der Katholischen Hauptschule Marl.

Den geschichtsinteressierten Jugendlichen stellte sie dort ihr neues Buch „Das Ende des 2. Weltkrieges – Menschen aus Marl erinnern sich“ vor. Gemeinsam mit Luise Fallsehr, einer Zeitzeugin des 2. Weltkrieges, sprachen die beiden Autorinnen mit älteren Menschen aus ihrem Umfeld darüber, wie sie das Ende des 2. Weltkrieges erlebt haben. So finden sich in diesem Werk ganz unterschiedliche Berichte und Erfahrungen.

„Sie haben die Erlebnisse und Sichtweisen dankenswerterweise aufgezeichnet und ihren Gesprächspartnern mit diesem Buch eine Stimme gegeben“. (Bürgermeister W. Arndt)

Von diesen Erfahrungen, die nicht alle Befragten bereitwillig mit den beiden Autorinnen teilen wollten, berichtete Frau Eggers den Schülerinnen und Schülern der Katholischen Hauptschule in einer sehr emotionalen Lesung.

„Es ist ein Buch, voller Emotionen und Erinnerungen, die erlebte Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln schildern. Es ist ein Buch, das betroffen, aber auch Hoffnung macht. Und es erinnert uns daran, dass Frieden keineswegs selbstverständlich ist (…)“. (W. Arndt)

Das fanden auch die begeisterten Schülerinnen und Schüler, die sich im Anschluss an die Lesung über eine Ausgabe des Buches freuen durften.

 

Aktionstag gegen Kindersoldaten

Bürgermeister Werner Arndt
Aktionstag gegen Kindersoldaten

„Red Hand Day“ – Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Die Schüler*innen der Katholischen Hauptschule Marl protestieren gegen den Einsatz von Kindern als sogenannte Kindersoldaten. Ihre Aktion „Red Hand“ (Rote Hand) wird jetzt unterstützt von Bürgermeister Werner Arndt, der am Mittwoch (12.02.), dem weltweiten Aktionstag, das Projekt der dortigen Klassen 9a, b und c besuchte.

Dort erfuhr er von den engagierten Schülern*innen mehr über das Thema. In mehr als 19 Staaten dieser Welt töten Kindersoldaten Menschen und werden an der Waffe ausgebildet.

Die jüngsten Kindersoldaten sind gerade mal 8 Jahre alt. Weltweit gibt es mehr als 250.000 Kindersoldaten, haben die Schüler*innen im Internet recherchiert. Häufig entführen bewaffnete Gruppen gewaltsam Kinder und Jugendliche und zwingen sie, als Kämpfer*in oder Selbstmordattentäter*in, aber auch als Helferin und Helfer für sie zu arbeiten. Größtenteils werden Jungen als Kindersoldaten für bewaffnete Konflikte und Kriege rekrutiert. Aber auch Mädchen werden Opfer von unter anderem Vergewaltigung und sexueller Gewalt.

In Nigeria etwa werden verhältnismäßig viele Mädchen rekrutiert – im Jahr 2018 wurden 1.596 Jungen und 351 Mädchen rekrutiert. Ein anwesender Junge stammt aus Nigeria. Zusammen mit seiner Familie floh er nach Deutschland. Heute besucht er die Hauptschule Marl und lernt fleißig Deutsch. Auch seine Familie war betroffen, Vater und Bruder flohen nach ihrer Gefangennahme durch Rebellen und verließen ihr Heimatland. Er weint bitterlich, als ein Film des Kinderhilfswerks Unicef über Kindersoldaten in Afrika gezeigt wird.

Das darf nicht sein, finden die Kinder und Jugendlichen der Hauptschule in Marl-Hamm und protestieren mit ihren „Roten Händen“ dagegen. Alle Schüler*innen und Lehrkräfte der Hauptschule verewigten sich auf der zwanzig Meter langen Papierrolle. Zuletzt setzten Schulleiterin Bärbel Themann und Werner Arndt einen roten Handabdruck und ihre Unterschrift auf das Papier.

Deutschland darf keine Waffen exportieren in Länder mit Kindersoldaten fordern die Schüler*innen zum wiederholten Male von der Bundesregierung in Berlin. Bürgermeister Werner Arndt will den Protest der Jugendlichen nach Berlin übermitteln, er lobte das besondere Engagement der Hauptschüler*innen für den Frieden und lud sie zum Gegenbesuch ins Rathaus ein.

Angelehnt an: [Quelle: werner-arndt.info]

 

KHS Bildergalerie

Bilder aus der Katholischen Hauptschule Marl